„Unternehmer sein heißt: hinfallen, aufstehen – und trotzdem weitermachen.“
Shownotes
Das erwartet Dich in dieser Folge:
- Die Geschichte hinter TITUS – vom Wohnzimmer bis zur internationalen Marke
- Unternehmensnachfolge im Familienunternehmen: Chancen, Druck und Verantwortung
- Warum Julius und sein Vater bewusst einen klaren Übergang gewählt haben
- Wie Krisen und Konflikte eine Unternehmerfamilie prägen
- Der Wandel vom stationären Handel zum internationalen E-Commerce
- Was Unternehmen von der Skateboard-Kultur lernen können
- Warum Community und echte Begegnungen wichtiger denn je sind
- „Keep pushing“ – die Philosophie hinter Wachstum und Transformation
🎤 Keynote Preview: Beim NEO Mobility Festival spricht Julius Dittmann über Generationswechsel, Transformation und die Philosophie des Skateboardings – und warum gerade schwierige Zeiten neue Energie freisetzen können.
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:06: Neomobility Podcast, die Festival-Edition mit allen News rund um das Neomobility Festival Powered by Autoscout.
00:00:15: Am zehnten Juni in der Motorwelt Köln für alle Entscheider im Automobilhandel.
00:00:22: Bleibt dran!
00:00:23: Für Insights, Speakerstories und echte Festival-Vibes.
00:00:29: Hier ist wieder eine neue Folge des Neomobility Podcasts der Festival-Editionen.
00:00:34: Wir sind heute schon bei Folge sieben und Philipp Kroschkund ich besprechen mit Julius Dittmann, Familienunternehmer und Geschäftsführer der TITUS GmbH Hallo Julius!
00:00:47: Hallo Philip!
00:00:51: Bevor wir starten stelle ich einmal ganz kurz vor Julius zwei drei Sätze zu dir.
00:01:00: In einer meiner Rollen führe ich das Unternehmen Titus in die Zukunft.
00:01:06: Für alle, dass noch kein Begriff ist, handelt sich alles um das Holzbrett mit vier Rollen und das Skateboard bringt den Bewegung.
00:01:17: Und wir machen auch viel weiteres darüber hinaus, aber darüber sprechen wir es gleich!
00:01:23: Ja, genau.
00:01:23: Und vor allen Dingen auch nochmal was hat denn eigentlich Skateboarden mit dem Autohandel zu tun?
00:01:30: Jule und ich haben ja das Neomobility Festival auf die Beine gestellt wo du auf der Mainstage unterwegs sein wirst.
00:01:38: und warum ist das so?
00:01:40: also nicht nur weil ein Skatboard auch vier Rollen hat oder vier Räder wie ein Auto sondern vor allen dingen Titus oder das Unternehmen deines deines Papas von dir einfach eine wahnsinnig tolle Familiengeschichte auch hat und nicht nur immer nur nach vorne und immer alles geil war, sondern weil ihr einfach auch ganz unterschiedliche Herausforderungen in den vielen Jahren auch erfolgreich gemeistert habt.
00:02:09: Das ist glaube ich viel wichtiger!
00:02:11: Ihr habt eine Unternehmensübergabe, ne Nachfolge habt ihr erfolgreich hinbekommen?
00:02:17: Ich hab deinem Vater ganz früh... also erst mal ist dein Papa ein Held meiner Jugend war nämlich und ne, bin es eigentlich nicht mehr Skater.
00:02:27: Heute würde ich mir wahrscheinlich ganz toll wehtun damit.
00:02:30: Deswegen traue ich mich gar nicht mehr so richtig aufs Board.
00:02:32: aber ich war leidenschaftlich als Skater und wo habe ich meine ersten Sachen herbekommen?
00:02:37: natürlich von eurem Postversand damals was irgendwie noch per Papier und Fax und sowas ging.
00:02:42: das war echt witzig und ja hab natürlich mit Stolz auch das Titus T-Shirt getragen, also das mit dem Eiken was ich da bei dir jetzt auch gerade sehe.
00:02:56: Insofern immer verfolgt und dann hatte ich die große Freude deinen Papa kennenzulernen im Rahmen meines Marketingstudiums in Münster.
00:03:02: Da hat er nämlich einen Vortrag mal gehalten.
00:03:05: unter anderem hat er auch erzählt dass der das Unternehmen mal an Private Equity verkauft hat Ich will eigentlich gar nicht alles vorwegnemen.
00:03:13: Aber dann natürlich gesehen hat, dass das irgendwie nicht so funktioniere weil Skateboard natürlich Lifestyle und Leben und Authentizität ist Und das wurde da nicht so wahrgenommen.
00:03:22: und dann hatte das Unternehmen zurück gekauft und ich finde Das ist einfach So eine spannende Geschichte.
00:03:29: und deswegen wie gesagt es geht ja bei Auto Händern das sind am Ende auch mittelständische Unternehmer die Vielleicht auch hier und da mal Aufmuntern brauchen oder die am Ende auch sich Beispiele zum Dran-Beispiel nehmen brauchen.
00:03:46: Nämlich wie geht erfolgreiche Unternehmensübergabe, wie geht Nachfolge?
00:03:51: Und wie gehe ich eigentlich damit um wenn die Dinge nicht so laufen?
00:03:54: Wie falle ich hin und stehe vor allen Dingen dann wieder auf, riecht das Krönchen und mach erfolgreich weiter!
00:04:00: Dafür fanden wir seit ihr ein unfassbar tolles Beispiel und dann einfach auch noch eine ikonische Marke.
00:04:08: Und also das alles hat dazu geführt, dass wir gesagt haben ihr seid echt der perfekte Partner für unser Festival um einfach auf der Bühne zu stehen und eine tolle Geschichte zu erzählen zu haben.
00:04:21: nach Philipp
00:04:22: und apropos Nachfolge oder Übergabe wann Wann hast du das Unternehmen übernommen?
00:04:28: oder wie war es auch für dich, als dein Vater auf dich zukam und wie gesagt hat... Du musst jetzt ran.
00:04:34: Was war für dich die größte Challenge?
00:04:36: Tito ist neunzehnt achtundsiebzig gegründet.
00:04:41: Er hat sich dann recht schnell aus dem Wohnzimmer abgeregelt auf die Garage.
00:04:45: Irgendwann wurde er mobil in den Kofferraum.
00:04:50: Heutzutage ist Tito's mit fünfzehn Skateshots in Deutschland aktiv.
00:04:56: Primäres Business ist jedoch online und wir haben Generationswechsel jetzt sechzehn Jahre hinter uns.
00:05:04: Das war damals viele Höhen, viele geile Sachen auch viel Herausforderung dabei um die zweitausend da wollten meine Eltern und damals ich noch Schüler an.
00:05:19: die Börse haben aus der TITUS GmbH eine AG gemacht, alles für den Börsengang vorbereitet.
00:05:24: Dann ist es geplast, eine Riesenkrise gekommen.
00:05:27: damals Venture Capital mit drin.
00:05:31: Long Story Short, meine Eltern haben es geschafft das Unternehmen zurück zu kaufen über alle möglichen Ecken und ein Deal zu machen so dass alle ja mit dem blauen Auge gemeinsam da rausgehen konnten.
00:05:44: Und zu dem Setpunkt machte ich gerade Abitur Hatte mich entschieden, Ausbildungen zum großen Außenhaltskaufmann zu machen und die habe ich im Unternehmen bei uns begonnen.
00:05:56: Verkürzt!
00:05:58: Und weil das so in der Krise war alles... ...und gerade die Chance kam, hängig die Ausbildung an den Nagel lief zum Notar, gründete mein erstes GmbH und startete ein Großhandel im Bereich Skateboarding.
00:06:17: Das hab' ich so... Fünf Jahre lang gemacht, bin da und durfte da drin wachsen lernen gemeinsam mit der Crew.
00:06:26: Und natürlich steht bei so einem Familienunternehmen immer im Raum Generationswechsel.
00:06:32: Willst du das irgendwann mal übernehmen?
00:06:34: Und zu Schulzeiten war das für mich ein klares Nein weil diese Fußstapfen der große Schatten der ist.
00:06:44: ja dem habe ich mich noch nicht gewachsen gefühlt.
00:06:50: In dieser Zeit, als ich die Twenty for Seven Distribution in Großhandel gestartet habe dort wieder ein eigenes Bild dafür entwickeln konnte.
00:07:00: Mein eigenen Weg gehen konnte.
00:07:03: und dann gehe ich auf Prieta und Tilos zu und wir sprachen über den Generationswechsel ins Abgefahren.
00:07:13: Und jetzt bist du schon sechzehn Jahre im Unternehmen und also ich bin ja selber auch.
00:07:19: Ich bin dritte Generation, macht das jetzt auch?
00:07:22: Ich bin vor knapp zwanzig Jahren eingestiegen und man muss feststellen dass es nicht immer so einfach mit einem... bei mir ist es wirklich ein echter Patriarch der auch jetzt mit gerade vier und siebzig geworden, immer gerne nochmal seinen Teil dazu beitragen möchte.
00:07:43: Das ist für jemanden der dann selber auch einen gewissen Freiraumanspruch hat nicht mal ganz einfach.
00:07:51: wie habt ihr denn so die Zusammenarbeit gelöst?
00:07:55: Wie funktionierten das?
00:07:57: Ist es immer nur mega oder ... brauchtet ihr auch mal ein bisschen Guidelines, um ja im Tagesgeschäft da gut miteinander klarzukommen und vor allen Dingen das Ganze nicht überschwappen zu lassen auf das Familiäre.
00:08:10: Das ist ja auch immer so in Familienunternehmen.
00:08:13: eine kleine Herausforderung dass das irgendwie vielleicht auch ein bisschen getrennt wird aber sich irgendwie nicht richtig trennen lässt.
00:08:23: Als wir über den Generationswechsel sprachen es waren ca.
00:08:30: Da war für mich ziemlich klar, wir können nur einen harten Cup machen.
00:08:33: Und deswegen ist Titus aus der Geschäftsführung raus und ich bin in die Geschäftsrichtung rein.
00:08:39: Wir waren keinen Tag gemeinsam führenden in diesem Unternehmen.
00:08:44: Das hört sich jetzt erst mal so an als ob wir irgendwie der große Streit, das passierte oder da ganz hart miteinander waren.
00:08:52: Dass es aus Klarheit heraus passiert.
00:08:53: Wir haben schon früh zusammen Projekte gehabt... Das führte sich in den Sechzehn und siebzehn Beamte auch zusammen an Autos geschraubt.
00:09:01: Und ja, war man in dem Bereich so aktiv?
00:09:05: Und da haben wir schon gemerkt dass wir können miteinander arbeiten aber gemeinsam führen.
00:09:11: das wird schwierig weil da schon unterschiedliche Ansätze sind.
00:09:15: Und Titus hatte zwei Jahre vorher angefangen sich im sozialen Bereich stark zu engagieren hat es Gate Aid gegründet Stiftungen mit der Skateparks weltweit gebaut werden und Kinder- und Jugendliche gestärkt werden um Gesellschaften weltweit vorwärts zu bringen, uns zu verändern in Uganda, Afghanistan und Co.
00:09:43: Und so hatte Titus dann wieder direkt eine Aufgabe.
00:09:46: also konnte bei Titus raus, konnte sich voll darauf fokussieren und ich hatte Freiraum um dort zu gestalten Wenn man dann so ein paar Jahre vorspult.
00:09:56: Natürlich sind da auch dann kritische Phasen mal reingekommen, insbesondere wenn die Gesellschafts-Ebene nur nicht geklärt ist und ob wir hatten... ...anspannung, Klinsch miteinander.
00:10:09: Das ist ja so nervig in der Familie das ist ja aufreibend für alle Seiten und im Endeffekt leiden alle drunter selbst alle im Unternehmen weil es dem Unternehmen schadet.
00:10:21: Und da haben wir Ja, da dran gearbeitet.
00:10:29: Und jetzt seit ein paar Jahren ist das schon wieder eine Herzen alle Seele und läuft richtig gut.
00:10:34: Das Liefer-Auchparalleler ist noch so ein bisschen mit Kits bekommen.
00:10:39: Ich habe drei Kinder, drei, sieben und zehn Jahre alt.
00:10:43: und dann auch die Entwicklung von Vater wird selber Opa, Sohn wird Vater und bekommt selber Kinder.
00:10:51: Da hast du diese familiäre Entwicklung auch noch mit.
00:10:53: dabei sind Schritte.
00:10:58: Im Nachhinein, wenn ich zurückschaue das Wichtigste ist in Kommunikation bleiben egal wie angespannt es ist, egal wie weit man denkt so boah nie wieder und kein Wort mehr oder was auch immer.
00:11:09: ganz wichtig die Tür wieder öffnen und aktiv reingehen und gemeinsam Lösungen finden.
00:11:15: Das gehört sich hinterher immer so easy an und wenn man drin ist tut das so weh und ist vielleicht auch manchmal ein Ego über dass man selbst darüber gehen muss und sagen muss ja gut, dann den Weg gehe ich jetzt.
00:11:30: Und das hilft!
00:11:31: Das bringt sich hinten raus.
00:11:33: Habt ihr euch dabei helfen lassen?
00:11:35: Also ich kann sagen dass es bei uns an manchen Stellen auch geholfen hat, auch noch mal von externen jemandem mit einem neutralen Blick drauf zu haben denn als Familienmitgliederkriegs ist er nie hundertprozentig getrennt die beiden Ebenen, aber Neutraler kann dann doch noch mal so ein bisschen abschichten.
00:11:56: Weil der dem ist das egal ob man irgendwie eine Legacy hat, eine gemeinsame.
00:12:01: Sondern was ist in der Sache jetzt richtig?
00:12:03: Habt ihr euch da auch helfen lassen oder habt ihr es wirklich im Gespräch alleine?
00:12:07: Ihr beide habt euch durchgekämpft und... Nee,
00:12:11: das war sogar zu drillend.
00:12:12: Meine Mutter kam da jetzt nicht so vor.
00:12:15: Natürlich ist sie auch noch mit da im Bunde Wobei dann die Anspannung schon eher zwischen meinem Vater und mir waren.
00:12:23: Und ja, wir haben uns auch da Hilfe geholt.
00:12:29: Am Anfang kam eigentlich die Struktur und Hilfe dadurch... Wir haben es nicht externen Berater geholt sondern dir wurden angefragt für Generationswechsel-Vorträge Und dann sind wir von verschiedenen Unis und so gefahren.
00:12:44: Das ist ja sechzehn Jahre her, ne?
00:12:46: Wir waren mitten im Wechseln also mittendrin in der operativen und hatten auch schon gesagt, wir machen das jetzt hart weil das haben wir wirklich selber alles besprochen.
00:12:53: Ob es so dass wir von einem one day oft auf den anderen das einfach so ganz klar miteinander machen, das hat alles selber so geregelt... ...und dann kamen diese Vorträge und da haben wir dann zu zweit auch gesprochen und da wirst du natürlich die ganze Zeit ge-challenged Und dadurch, dass die Leute dir diese ganzen Fragen stellen und du stehst zu zweit vorne, kommst du automatisch auch in diese Rolle.
00:13:13: Dass du selbst reflektierst, dass du selbst gemeinsam live vor den anderen reflektiertest und auch wieder Lösungen suchst.
00:13:20: Das hat wirklich stark geholfen.
00:13:25: Toll!
00:13:26: Wir beide durften euch ja auch zusammen erleben und da war nichts von Spannung zu spüren.
00:13:32: allerdings muss man auch sagen wenn ich das so sagen darf dein Papa ist schon sehr... Der ist schon super präsent.
00:13:39: und in den Momenten merkt man oder hatte ich so das Gefühl weil ich das dann aus der Scanner, weil ich dann auch immer so ein uns dabei sehe.
00:13:46: Da ziehst du dich in dem Moment zurück und gibst ihm seinen Raum.
00:13:49: So was beispielsweise fällt mir unfassbar schwer.
00:13:53: Weil ich sagen muss man nicht macht es jetzt auch hier zwanzig Jahre Jetzt ist mal gut jetzt kriege ich den Raum.
00:14:00: Da muss ich sagen, da fand ich dich wahnsinnig toll und souverän und sehr entspannt.
00:14:05: Wenn Titus da saft, doch hier so wird's gemacht ist ja auch echt eine tolle und starke Persönlichkeit, muss man sagen.
00:14:15: Das stimmt, ja.
00:14:17: Apropos Weiterentwicklungen jetzt hast du natürlich als Geschäftsführer an deiner Rolle auch ne andere große Herausforderung seit Jahren vor die Transformation vom rein Filial-Geschäft auf Leinhandel zum E-Commerce.
00:14:33: Gibt auch damals einen ganz kurzen Einblick, wie hast du das gestaltet?
00:14:37: Oder wie handabt ihr das aktuell?
00:14:41: Wir sind jetzt achtundvierzig Jahre am Markt und wir sind ja im Bereich Skateboarding dann eher in einer jüngeren Zielgruppe unterwegs wobei Skateboarding heute von null bis neunneunzig geht.
00:14:56: Der Kern ist dann schon in den Juhen Jahren angelagert.
00:15:03: Wir haben es immer wieder geschafft aktuell zu bleiben, das ging erst los mit dem stationären Handel.
00:15:09: Dann kam irgendwann man konnte anrufen und Sachen reservieren.
00:15:13: Dann konnte man auch noch per Fax bei uns bestellen.
00:15:15: Dann konntest du per Telefon bestellen?
00:15:17: Dann hatten wir eine Webseite!
00:15:18: Du musst jetzt aber noch am Telefon anrufe und am Telefone bestellen.
00:15:22: Und dann gab's irgendwann Anfang der Neunziger den ersten Webshop Und so entwickelt sich das jetzt immer weiter.
00:15:28: Parallel gab es noch den Magalook, also so ein großer Printkatalog mit Magazinanteil.
00:15:35: und als ich vor sechzehn Jahren das ganze übernahm da hatten wir noch den magalook.
00:15:40: Das war einer unserer Hauptumsatzträger sehr der katalog die herausgeschickt haben des online business primär in deutschland aktiv bisschen im ausland durch englischem webshop und das filial geschäft.
00:15:54: und in diesen sechzen jahren haben wir uns von den Filialen verkleinert.
00:16:03: Ich habe das Kataloggeschäft eingestellt, das war einfach nicht mehr rentabel genug.
00:16:09: Es hat irgendwie Papierpreise ging hoch, Versand ging hoch Nachhaltigkeit und haben uns voll aus Digitale fokussiert und auch die Internationalisierung anbetrieben.
00:16:22: Mittlerweile sind wir in Frankreich, Italien und Spanien immer mit eigener auf Französisch.
00:16:27: In Italienisch oder Spanisch auf niederländisch aktiv.
00:16:32: Das hatten wir vor zehn Jahren, acht Jahren vor Anbetrieben mit damals so einem Native-Speaker die wir dann als Aushilfen dabei hatten, die unser Customer Service machten.
00:16:43: Und heute läuft es alles der ganze Auslands Customer Service über AI Also haben wir Deeper bei uns eingebunden, direkt über API.
00:16:54: Und wenn da eine französische Mail reinkommt, wird die auf Deutsch übersetzt und der deutsche Customer Service antwortet und wird wieder französe übersetzt... ...und geht wieder raus!
00:17:04: Da fand ich natürlich wie funktioniert das mit diesem Wandel?
00:17:07: Und warum klappt das
00:17:08: überhaupt?!
00:17:09: Das ist für mich so ein bisschen... Nehmen wir Tennis oder Fußball, nehmen wir Fußball.
00:17:16: Fußball ist ein großartiger Sport.
00:17:19: Also da kommen Menschen zusammen, da ist Disziplin.
00:17:22: Da ist Höchstleistung das Team und für ganz viele geht das was beim Fußball passiert auch über das Stadion hinaus.
00:17:30: die nehmen das noch mit nach Hause die leben das.
00:17:35: Und ich behaupte beim Skateboarden da kommt dann nochmal was obendrauf.
00:17:40: Denn beim Fußball hast du hast du das Tor es ist weltweit gleich groß Du weißt genau ist drin oder ist draußen, also Tor- oder Nichttor.
00:17:51: Kannst du in der Zeitlupe noch mal schauen?
00:17:54: Ganz klare Regeln.
00:17:56: und beim Skateboarding verändert sich all dies Wenn Du mit Wettbewerben mitfährst und Contest mit fährst Kein Skateboard-Pakur ist gleich auf der Welt die sind alle unterschiedlich.
00:18:08: Die Rampen sind im unterschiedlichen Winkel, die Curves unterschiedliche hoch, die Rails unterschiedlich hoch Alles unterschiedlich.
00:18:16: Und dann kommt noch hinzu wie bei dem Ganzen bewertet wird, weil ein Kickflip ist ein KickFlip.
00:18:23: Aber wenn du den mit Style ausführst dann gibt es halt mehr Punkte und das bedeutet dass Skateboarder immer mit einem sich wechselnden Umfeld zu tun haben auch in den Innenstädten.
00:18:37: Ein Skatespot ist da am nächsten Tag wird er abgerissen und dann kommt was Neues, dann kommt wieder der Security usw.. Und dieses immer wechselnde Umfeld... Das ist auch das mit dem Unternehmer zu tun haben.
00:18:50: Und deswegen hat auch Unternehmertum so viel gemeinsam mit dieser Haltung, dass flexibel bleiben, dranbleiben, kreativ rangehen und das Beste machen aus dem was da ist.
00:19:05: Man stellt
00:19:06: sich ja ein bisschen die Frage so, Skateboarding is not dead aber so ein bisschen von außen betrachtet wenn du jetzt nicht selber mehr in der Szene ganz so aktiv bist hatte das ja Hochzeiten.
00:19:22: Wie siehst du das?
00:19:23: Ist das gar nicht so, also ist das immer noch genauso aktuell wie in der Sekunde der Nacht, wo dein Papa auch wirklich die europäische Skateboard-Profisszene mit begründet hat sozusagen große Contests auf die Beine gestellt hat.
00:19:42: und Ist das immer noch so?
00:19:45: Und wie beeinflusst das ja auch dein Geschäft.
00:19:49: Ja, erst mal, du hast gerade schon die Contests angesprochen.
00:19:53: Das bei uns geht ja um weitaus mehreren Produkte verkaufen.
00:19:57: Unsere Aufgabe ist Menschen mit und durch Skateboarding zu begeistern und dass das diese Kultur... ...und die Philosophie dahinter ausmacht.
00:20:05: Weil es in so vielen Lebensbereichen einfach Mehrwert bietet.
00:20:10: zum Beispiel den Münster-Monster-Mastership NIMS aus dem Neunzigang.
00:20:15: Mehrfach die Skateboard Weltmeisterschaft gewesen, denn vierundzwanzigmal haben wir den durchgeführt in Event, größen die Tony Hawk und Co da vor Ort am Start.
00:20:26: dann ging es daher im Endeffekt gar nicht darum wertet sie meisten Punkte sondern es war Zusammenbring von Menschen und wieder diese Kultur feiern und sich gegenseitig inspirieren.
00:20:40: Und dieses Jahr, es kommt der Münster Monster Mastership als World Legends Event zurück.
00:20:48: Im Juni diesen Jahres Tickets sind leider schon ausverkauft.
00:20:52: Trotzdem super cool dass das Ding wieder am Start ist!
00:20:59: Aber vielleicht haben wir einen kleinen Ableger dann in Köln und es ist so witzig, dass du das so sagst mit dem Thema Kultur.
00:21:07: Weil das ist am Ende ja wie wichtig ist.
00:21:09: Am Ende ein echter Touchpoint, ein echtes Zusammenkommen von Menschen auch für das Geschäft.
00:21:16: Das ist ja so ein bisschen auch Julius und meine Idee mit dem Festival zu sagen Ja!
00:21:21: Wir haben eine große Branche, eine wichtige Branche Leitbranche findet die am Ende irgendwo immer zwischen Menschen statt.
00:21:29: Und das ist da so ein bisschen das, was wir auch mit tragen wollen, die Menschen zusammen und dann aber auch genau mit solchen tollen Bausteinen wie Skateboarding, was ja im Ende auch immer ein bisschen Mobilitätsbaustein ist.
00:21:45: Beim Skateboarding an so einem Skatespot kommen Menschen zusammen, die haben alle unterschiedliche Skill-Level.
00:21:53: Da kommt jemand hin, der übt gerade seinen ersten Oli.
00:21:56: Dann ist aber auch schon jemand, der fährt seit Jahren und kann irgendwie die krassesten Tricks als Profi und wird gesponsort.
00:22:02: Und einige von diesen Leuten da vor Ort, die kennen sich, sind vielleicht sogar Best Buddies... ...und andere, die lernen sich erst kennen und sind grob
00:22:10: da!
00:22:12: Wenn dieses Skateboard-Session dann stattfindet, es gehicken alle und das dauert ein bisschen, das dauern ein bisschen und auf einmal sind alle im Flow Präsent, die sind hier und jetzt.
00:22:26: Alle arbeiten an ihrem eigenen Level um sich weiter zu entwickeln.
00:22:30: Und
00:22:31: diese Stimmung wird immer intensiver!
00:22:36: Wenn du selbst dann irgendwann an so einen Punkt kommst, versuchst immer wieder den Trick... ...und immer wieder ein Trick und du bellst und schaffst es nicht.
00:22:44: Dann wirst du vielleicht auch immer frustrierter.
00:22:45: Der Schweiß läuft schon die Stirn runter und trockt auf dem Boden.
00:22:49: Dein Herz rast, du bist erschöpft Und hast schon innerlich dieses, ok jetzt packe ich den Scheiß ein.
00:22:56: Ich gehe ab nach Hause und das ist der Moment!
00:23:01: Da kommt dann jemand von der Seite.
00:23:03: Ey Alter!
00:23:05: Kommt!
00:23:06: One more try.
00:23:08: Ein Versuchst du noch?
00:23:09: Jetzt gehst du ran... ...und dann nimmst Du nochmal deine letzte Energie zusammen.
00:23:16: Nimmst Deinen ganzen Fokus, da ist dein Board auf dem Boden fährst an, popst ab Und bällst wieder.
00:23:24: Stehst das Ding?
00:23:26: Ja,
00:23:27: oder stehst
00:23:28: du?
00:23:29: Da krieg ich mir ja gleich Gänse aus!
00:23:32: Und irgendwann stehst Du dieses Ding und das Adrenalin rauscht durch Deinen Körper als fette Grinsen ist da... ...und in diesem Moment wächst Du über die Selbst hinaus weil Du hast Dein eigenes Limit weitergebracht und die andere Person, die Dich motiviert hat, die ist auch mega mega happy und freut sich für Dich mit was ihr setzt, auch wieder die Energie gibt irgendwie eigenes Level zu steigern.
00:23:54: Und so welche Sessions?
00:23:55: die passieren vor Ort bei Live-Events.
00:23:57: und genau das ist ja auch das Ziel über Neo Festival dort vor Ort alle zusammenzubringen die Community zum Wachstum zu fördern.
00:24:07: Genau, das ist unsere Idee.
00:24:10: Wir legen auch alle unserer Energie zusammen und fokussieren uns jetzt ganz stark auf den zehnten Juni in der Motorbird in Köln.
00:24:16: Sag doch mal ganz kurz was erwartet die Gäste denn in deinem Pulsvortrag?
00:24:22: Ich spreche über Generationswechsel und die Philosophie von Skateboarding.
00:24:28: also auf der einen Seite dieses Hedenfallen und dranbleiben und Energie reinstecken und auf der anderen Seite chillen!
00:24:38: Einfach mal Pause machen, gute Zeit mit den Freunden und Freundinnen.
00:24:44: Und wie das Ganze dann umgeben von Kreativität zu Transformationen und Wachstum führt auch in schweren Zeiten.
00:24:56: Es könnte sein dass ich eine sehr schwierige wirtschaftliche Phase noch raushole und anspreche dort.
00:25:03: Ich glaube auch genau, dass darum geht's.
00:25:06: Weil der eine oder andere Autohändler wird das fühlen.
00:25:11: gerade jetzt in der Transformationsphase-Märkte ändern sich.
00:25:15: und genau was mache ich eigentlich wenn ich Ihnen gefallen bin?
00:25:18: Wo hole ich die Kraft und den Mut her?
00:25:21: so schön wie du da berichtest.
00:25:23: Genau diesen Spirit vielleicht auch manchmal die Leichtigkeit ist vielleicht auch genau das, was der Autohandel braucht um auch diese schwierige Phase durchzustehen.
00:25:36: Und ich würde fast sagen liebe Jule, lieber Julius... Das ist ja witzig, stimmt!
00:25:40: Das ist mir gerade noch gar nicht die beiden Geld.
00:25:44: Der Gabo Steingart sagt dann immer so und danach kann nichts mehr kommen.
00:25:48: Sehr sehr geil.
00:25:49: Vielen vielen Dank.
00:25:51: Also mein Jahresmotto habe ich ja von euch Julius Titus.
00:25:56: Keep pushing!
00:25:58: Weiter geht's!
00:26:00: Hey, keep pushing.
00:26:03: Vielen Dank Julius.
00:26:04: Wir sehen uns am zehnten Sechsten in der Motorwelt in Köln und wir freuen uns auf dich.
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